Um 1800 hielt der Doctor MIKAO USUI christliche Seminare in KYOTO, um Fragen seiner Studenten bezüglich der Wunder von Jesus zu beantworten. Insbesondere ging es um die Zustände der ausserordentlichen Behandlungen von Kranken durch Handauflegen. Dies veranlasste Dr. Usui zu einer langen Reise, die ihn zuerst in die US Staaten, nach China und letztendlich nach Tibet brachte.
Er fand Teile der Antwort in handgeschriebenen Sanscrit Dokumenten, aber erst nach einer langen Meditation auf dem Gipfel des Berges Yuri Yama, 25km von KYOTO entfernt, fand er die komplette Antwort auf seine Fragen.
In dieser grossen Erleuchtung, erlebte er eine Art von universaler Vitalkraft mit der Möglichkeit diese zu kontaktieren und zu benutzen, genau auf die gleiche Art und Weise, wie wir es auch heute noch tun und wie es schon vor über 3000 Jahren der Fall war.
Mikao USUI hat dann, mit sehr grossem Erfolg, begonnen Bettler und Leprakranke in den Aussenbezirken von KYOTO zu behandeln.
Einige Jahre später, hatte er die Möglichkeit einige seiner früheren Patienten wiederzusehen. Zu seiner grossen Enttäuschung sind diese wieder zu ihrem Bettlerdasein zurückgekehrt. Sie zogen es einfach vor zu betteln mit ihrer Behinderung, als ihr Leben selber in die Hand zu nehmen und zu arbeiten.
In diesem Moment hat er begriffen, dass körperliche Heilung allein nicht hilft, sondern dass ein Gleichgewicht zwischen Körper und Psyche bestehen muss.
Er verstand dass Reiki nicht umsonst angewendet werden darf, sondern dass immer ein Austausch stattfinden muss.